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Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter

                                   

 

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Kontrollierte intuitive Intervention©

Das ISBB entwickelt Konzepte für die pädagogische Praxis in Einrichtungen der Behindertenarbeit. Dort arbeiten Menschen, die in ihrer Berufsausbildung kaum brauchbare Arbeitsanleitungen vermittelt bekommen haben. Selbst die Theorien der Universitätsausbildungen erweisen sich in der Praxis schnell als ungenügend, besonders wenn es um die Einbeziehung von Sexualität in die angeblich ganzheitlichen Auffassungen geht.

Pädagoginnen und Pädagogen arbeiten dann gemäß ihrer Alltagserfahrungen, "aus dem Bauch heraus". Das muss kein Nachteil sein. Im ISBB wird dieser Erfahrungspool als Fähigkeit betrachtet und "Intuition" genannt.  

Allerdings birgt die reine Intuition viele Gefahrenquellen. Situationen werden fehl interpretiert, wenn das eigene pädagogische Verhalten nicht ständig reflektiert wird. Das pädagogische Verhalten, also die pädagogische Intervention, braucht die Fähigkeit, sich selbst stets aktuell zu kontrollieren.

Kreislauf vereinfacht. Genauer Spirale

Grundlage der Kontrolle sind unsere Wahrnehmungen von Problemlösungen. Ob unsere Interventionen, unsere Hypothesen richtig sind oder falsch, das entscheidet letztendlich das Verhalten der Menschen, mit denen pädagogisch kommuniziert wird.

Diese Methode wird im ISBB gelehrt und im pädagogischen Alltag automatisiert. Die hohe Wertschätzung nonverbaler Kommunikation macht sie besonders effektiv für die Arbeit mit geistig behinderten Menschen.

Dipl.-Psych. Lothar Sandfort

 

 

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Copyright © 2007 Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter
Stand: 13. Dezember 2009